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Kleine Weinkunde

 

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A

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Abbeeren: auch entrappen oder rebeln genannt. (Entfernen der Stiele vor dem Pressen der Trauben.

Abgang: Nachgeschmack, den der Wein nach dem Schlucken hinterläßt. Ein schöner, nachhaltiger Abgang ist ein besonderes Gütemerkmal für den Wein.

Adstringierend: Geschmackseindruck bei jungen, im Gerbstoff aggressiven Rotweinen.

 

B

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Bacchus: Sohn Jupiters und der Selmele – der römische Gott des Weins.

Barrique: Kleines Eichenholzfaß mit 225 Liter Inhalt, einst für Bordeauxweine entwickelt, heute in aller Welt verbreitet.

 

C

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Cabernet-Franc Rote Rebsorte, die nach genetischen Untersuchungen noch Spuren von Wildreben erkennen lässt, aus denen sie wahrscheinlich ausgelesen wurde. Sie ist uralt, das bezeugen auch zahlreiche Synonyme.

 

D

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Dekantieren: Umgießen von Wein aus einer Flasche in eine Karaffe.

 

E

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Echter Mehltau: Auch Oidium genannt. Pilzkrankheit, die alle grünen Teile der Rebpflanze befällt und mit einem spinnwebartigen Netz überzieht, so daß sie absterben.

 

F

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Federweißer: noch nicht völlig vergorener, trüber Most, der viel Kohlensäure und auch schon Alkohol besitzt. In der Rheinpfalz Bitzler, in Württemberg Sauser oder Suser genannt.

 

G

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Gärung: unter Einwirkung von Hefen wird der Zucker im Most je zur Hälfte in Alkohol und Kohlensäure gespalten. Bei einem Alkoholgehalt von ungefähr 15% stoppt die Tätigkeit der Hefen. Deshalb gibt es auch keinen Wein, der einen höheren Alkoholgehalt besitzt, es sei denn er wurde aufgespritet.

 

H

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Halbtrocken Halbtrockener Wein darf maximal 18 Gramm unvergorenen Zucker je Liter enthalten.

 

I

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Inversion Bezeichnung für die Umwandlung von Saccharose in Fructose (Fruchtzucker) und Glucose (Traubenzucker).

 

J

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Jungwein: Wein, dessen alkoholische Gärung noch nicht ganz abgeschlossen und der noch nicht von der Hefe getrennt ist.

Junger Wein: soeben abgefüllter, trinkfertiger Flaschenwein.

 

K

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Kabinett Die Reihenfolge der Qualitätsweine mit Prädikat beginnt mit dem Kabinett. Ein Kabinettwein ist daher meist ein recht leichter Wein.

 

L

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Lieblich Wein mit süßer Geschmacksausrichtung (über 18g Restzucker).

 

M

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Most Der Saft der Traube wird Most genannt. Der Zuckeranteil im Most (Mostgewicht) ist maßgeblich für die Einteilung der Prädikate beim Wein.

 

N

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Nachgären Bei einem stillen Wein ist das "Nachgären" die relativ ruhige und letzte Phase der Gärung. Bezeichnet aber auch die (manchmal unerwünschte) Nachgärung in der Flasche.

 

O

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Öchslegrad bezeichnet die Dichte und somit auf indirektem Wege den Zuckergehalt von Traubenmost. Der Zucker im Saft ist Maßstab für die Reife. Je höher die Zahl, umso umso besser ist die Qualität und die Bewertung des Leseguts.

 

P

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Perlwein Ein mit Kohlensäure angereicherter Wein.

 

Q

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Qualitätswein Diese Weine stammen aus bestimmten Anbaugebieten, nur aus zugelassenen Rebsorten, mit festgelegten Hektar-Höchsterträgen und einer amtlichen Qualitätsprüfung jeden Weins. Auf jeder Flasche ist eine Prüfnummer.

 

R

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Riesling Eine in Deutschland weit verbreitete Rebsorte, die herzhafte, duftige, rassige und langlebige Weine mit vielen geschmacklichen Feinheiten hervor bringt. Riesling gilt als einer der edelsten Weintraubensorten der Welt.

 

S

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Schaumwein (Auch Perlwein, Sekt) Alle kohlensäurehaltigen Weine. Für die Schaumweinherstellung gibt es verschiedene Herstellungsmethoden: Analog der Champagner- Methode durch Flaschengärung. Durch Kesselgärung (Tankgärung), wobei die Kohlensäurebildung im Wein in hermetisch verschlossenen Druckbehältern durchgeführt wird.

 

T

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Trocken Wein mit wenig Restzucker (maximal 9 g).

 

U

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Umpfropfen: Wechsel der Rebsorte im Weinberg durch Aufsetzen eines Reises der neuen Sorte auf den abgesägten Stamm des alten Rebstocks.

 

V

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Verschnitt Bezeichnung für das Mischen von Weinen aus mehreren Traubensorten, Jahrgängen oder dem Inhalt verschiedener Fässer. In Deutschland nicht so oft betrieben. Das Endprodukt wird auch als Cuvée, Marriage oder Mélange bezeichnet.

 

W

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Weinlese Bezeichnung für den Vorgang bzw. auch für den Zeitpunkt der Traubenernte.

Weinstein: kristalline Ablagerungen, die gelegentlich auf dem Flaschenboden von Weißweinen zu finden sind. Dabei handelt es sich um Ablagerungen der Weinsäure, die sich im Jungwein, vor allem aber im Laufe des Alterungsprozesses bilden können. Kein Weinfehler, beeinträchtigt auch nicht den Geschmack.

 

X

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Y

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Z

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Zapfen Einjähriger sehr kurzer Trieb eines Rebstocks, dem beim Rebschnitt nur ein bis vier Augen (Knospen) belassen wurden (eine Rute hat acht bis zwölf, ein Strecker vier bis sieben Augen). Aus den Knospen entwickeln sich die neuen, fruchttragenden Triebe.

Zentrifuge Die Zentrifuge (auch Seperator) ist ein Gerät zur schnellen Klärung von Traubenmost und Wein unter Ausnutzung der Zentrifugalkraft (Fliehkraft).


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